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Berichte Distanzritte
Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr gingen wir an einen Distanzritt. Das Start- bzw. Zielgelände war die Reitanlage Genter beim Bahnhof Hüntwagen-Wil vom Reitverein Rafzerfeld.
Da die Anreisezeit mit dem Pferdetransporter gerade mal 6 Minuten betrug, konnte ich mein Heu und das Kraftfutter bereits um 6 Uhr Morgens im Stall mampfen.
Auch muss ich vielleicht noch darauf hinweisen, dass ich gestern Abend im Dreispänner mit meinen zwei Fribi-Kollegen unterwegs war. Daher war meine Erholungszeit von gestern gerade mal 12,5 Stunden!
Dort angekommen, ging es dann zuerst zur Tierarztkontrolle. Da ich noch etwas müde war, gab es einen minimen Befund Vorne Links. Meine Reiterin und Besitzerin war ganz perplex. Aber die Tierärztin liess uns weiter. So wurde ich gesattelt und dann ging es schon bald zum Start. Der Weg führte über Wasterkingen, Buchenloo (Wil) um den Gnal (Rafz), dann zum Hüslihof und retour wieder zur Reitanlage.
Da ich ein ganz schlaues Pferd war, dachte ich, wir könnten doch direkt nach Hause reiten. Leider mussten wir wieder dorthin zurück, wo wir gestartet waren. Ich lernte noch zwei Pferde (ein Fribi sowie ein Partbretaraber x CH Warmblut) kennen. Ich durfte ihnen hintendrein laufen. Erst am Schluss wollte ich viel schneller als die Beiden laufen und hab ihnen meine Hinterbacken gezeigt.
Die 26km haben wir in 2 Std. 3 Min. 47 Sek. bewältigt. Meine Reiterin fand es irgendwie komisch, dass wir nicht schneller waren (oder stimmte was mit der Kilometerangabe nicht?).
Dabei soll sie doch nicht so blöd tun. Was sind schon knapp 4 Min. mehr, als die Idealzeit? Sie kann überhaupt froh sein, dass sie den ganzen Weg nicht zu Fuss laufen muss...
Der Schlusspuls war bei 45, der Rang war auf der Plakette der 14. Rang und offiziell 15. Rang (soll dies noch jemand kapieren). Aber egal, hauptsache mir geht es gut. Ich war nämlich noch am gleichen Nachmittag wieder auf der Weide am Gras fressen. Mit einem Preis oder einer Plakette kann ich sowieso nichts anfangen.