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Allgemeine Berichte & Fotos
Da es in letzter Zeit nicht so richtig mit Dressurstunden geklappt hat, hat mich meine Besitzerin bei Susanna Carminati angemeldet für Privatstunden.
Nachfolgend beschreibt meine Besitzerin, was wir so gemacht haben, damit auch die Fortschritte etwas festgehalten werden können:
24.92011
Wie die Zeit vergeht. Puh, die letzte Reitstunde war vor über 2 Monaten! Ich dachte, Saphena und ich hätten alles vergessen. Aber denkste, Saphena kennt noch alles.
Wir übten am richtigen Timing für die Galopp-Trab-Übergänge (Soweit wie Saphena gut mitmacht und dann noch ein Galoppsprung mehr :) . Einfacher gesagt, als getan.). Auch ziehe ich immer noch meine Beine bzw. Fersen hoch und die gerade Körperhaltung lässt auch noch zu wünschen übrig.
Aber wir machen Fortschritte. Saphena findet die Dressurstunden cool und konzentriert sich immer schneller auf die Aufgaben.
16.7.2011
Wir übten weiter an meiner richtigen Hand (Daumen nach oben)- und Beinhaltung. Zum ersten Mal nahm ich meinen Wanderreitsattel mit und war positiv überrascht. Damit kann man Dressur reiten (bin gar nie auf die Idee gekommen, es mal zu probieren). Saphena war dafür so eine richtige Hexe: Im Galopp liess sie mich einfach machen und war überhaupt nicht bei der Sache. Aber ich gebe nicht auf ;) . Habe den stärkeren "Grind"...
9.6.2011
Vor der Reitstunde = Stress pur. Ich musste/durfte Celine an diesem Tag noch auf die Alp bringen. Es hat aber auf Punkt 19.30 Uhr nach Bülach gereicht trotz div. Staus und Umwegen...
Susanna hatte an diesem Tag etwas vor, dass ich nämlich die Bügel noch ein Loch länger verschnalle. Damit ich mich darauf einstellen konnte, bin ich die Hälfte der Stunde ohne Bügel geritten. Puh, anstrengend. Aber als Einstieg hat es sich gelohnt.
Nach der Stunde waren Pferd und ich zufrieden, aber beide ziemlich fix und fertig. Es ist aber schön, dass sich mein Pferd konzentriert und es auch richtig machen will. Sie hat sogar mir vertraut, dass wir beim Pferdekreuzen nicht in das andere Pferd reiten. Tönt blöd, aber Saphena hat bis jetzt mir dahingehend selten vertraut. Jetzt fehlt fast nur noch die Reiterin, welche alles richtig umsetzen sollte (Koordination Beine, Hände).
Noch was; Susanna bemerkte, dass sich die Muskulatur von Saphena merklich geändert hat. Ja stimmt, es gibt mehr obere Halsmuskeln und am Hinterteil auch ;) .
28.5.2011
Heute waren zur Hauptsache am Galopp üben bzw. richtiges angaloppieren (mit der richtigen Kopfstellung). Saphena war ziemlich triebig und fand, sie müsse nur etwas machen, wenn ich mit den Sporen käme (und ja ich muss noch daran üben, dass ich die Sporen nur einsetze, wenn es wirklich nötig ist. Es war nämlich nicht immer nötig).
Der Galopp war entsprechend auch etwas knorzig. So kamen Pferd und ich zum ersten Mal zu einer kurzen Ostheopatiebehandlung. Was genau Susanna mit der Kruppe gemacht hat, hab ich leider nicht gesehen. Ich sass ja auf dem Pferd. Sie meinte dann nach kurzer Zeit, ich solle nochmals galoppieren. Und ich war mega perplex. Saphena trat plötzlich etwa 10 cm weiter runter. Wow, so eine Veränderung hätte ich niemals für möglich gehalten.
Seit dieser Reitstunde ist endlich ruhiges Galopptraining möglich. Auch der Kopf ist nicht mehr so hoch im Galopp.
14.5.2011
An diesem Tag waren hauptsächlich Schulterherein im Trab, viele Übergänge, Wendungen/Volten und korrektes Angaloppieren angesagt sowie das richtige Timing üben, wann ich mit einer Übung aufhören soll, damit Saphena auch kapiert, wann sie es gut gemacht hat. Es war super ansprengend. Dafür gab es immer wieder Momente, welche ich mitnehmen konnte. Auch waren noch andere Pferde auf dem Reitplatz. Trotz dieser "Störung" konzentrierte sich Saphena wirklich toll. Saphena war aber auch in der Hinterhand etwas faul. Ein Problem, welches sie immer wieder mal hat. Ich merke aber auch, dass Saphena meist toll mitmacht. Meine Hand- und Beinhaltung ist auch noch verbesserungswürdig, vorallem beim Angaloppieren. Es ist leider nicht ganz einfach, jahrelange "Fehler" zu korrigieren. Ich bin aber zuversichtlich, dass es besser kommt.
Mein Knie hat die Reitstunde einigermassen überstanden. Susanna hat sogar noch mein total verkrampftes Bein etwas gedehnt (eine Reitlehrerin mit offenbar vielen Talenten).
30.4.2011
Heute gab es vorallem, Schulterherein im Schritt, viele Übergänge Schritt/Trab. Der Galopp wurde nicht so geübt. Auch geht mir ein Licht auf, was mit beim Üben auf dem Ausritt gefehlt hat: Sich beim Schulterherein so hinsetzen, damit man in die Reitrichtung sitzt (hoffe, habe dies jetzt so richtig beschrieben). Susanna machte auch ein paar Fotos, damit ich mal "die guten Momente" von mir und meinem Pferd sehe. War mal noch etwas anderes.
9.4.2011
Glücklicherweise hatte Saphena an diesem Tag ihren 15. Geburtstag, sonst hätte ich glatt vergessen, dass die Reitstunde bereits am Morgen war. Irgendwie war ich nicht so ganz bei der Sache. Die Reitstunde war super, aber ich fühlte mich verspannt, blockiert und irgendwie neben den Schuhen. Saphena machte teilweise auch ziemlich Theater. Dieses Theater hatte aber auch sein Gutes. So konnte Susanna uns wertvolle Tipps geben und tatsächlich; Saphena konnte sich trotz allem entspannen und so kamen wir noch zu folgender Hausaufgabe: Reite wie ein Caramelköpfli. Nun ja, ich glaube, ich muss dafür zuerst einmal wieder in ein Wellnessbad ;).
26.3.2011
Wie die Zeit vergeht! Bereits ist die nächste Stunde dran. Saphena ist bereits fast gelassen von Anfang an (nicht faul, sondern aufmerksam). Es wird im Schritt wieder Seitengänge geübt mit Schritt- und Trabübergängen. Die Abwechslung bringt es. Eine gute Dressurreiterin hat uns noch kurz zugeschaut beim Kruppeherein und sie meinte, Saphena sei ein absolut schönes Pferd (ehrlich gesagt, ich könnte immer noch platzen vor Freude). Susanna meinte auch, es ein schönes und ehrliches Kompliment von der Frau. An diesem Tag wurde noch viel Galopp geübt. Am Schluss klappte dies auch ganz passabel und ich weiss, woran ich noch üben muss. Auch probiere ich immer wieder, locker auf dem Pferd zu sitzen und mit den Händen nicht immer am Widerrist zu "kleben". Übung macht den Meister und endlich macht Dressur wieder Freude (für Beide).
12.3.2011
Nach der ersten "Probestunde" war nach zwei Wochen bereits die nächste Stunde an der Reihe. Es wird am Anfang noch ausgetauscht, ob Fragen sind und wie es in den letzten 2 Wochen gelaufen ist. Nun ja, Seitengänge üben mit einem Pferd wo im Moment extrem scheu und guckig ist im Dunkeln eine mittlere Katastrophe. Susanna hat bereits am Anfang gesagt, dass es wichtig ist, Ruhe in Saphena zu bringen (und äh in mich). Es läuft bereits viel besser. Es werden viele Volten, links, rechts, Schritt -und Trabübergänge und Seitengänge geübt. Pferd und ich sind nicht mehr so nervös. Ich werde viel belehrt (laaange Beine, Bein am Gurt (wo ist eigentlich der Gurt?), Blick nicht auf's Pferd, sondern auf's "Ziel" gerichtet, etc. Ich merke, dass ich viel mehr lerne, als in einer Gruppenstunde. Als "Hausaufgabe" ist ruhiges galoppieren angesagt bzw. beim galoppieren das Pferd nicht schieben, sondern sich tragen lassen (bin leider nicht so der Dressurkenner, damit es für 3. Personen gut beschrieben ist).
26.2.2011
Reiterin und Pferd sind etwa gleichermassen nervös und angespannt. Da in der Halle noch Sprünge stehen und jemand dort am Springen ist, machen wir die Reitstunde im "Abreitzelt" vom Winterspringen. Es wird noch eine Vorstellungsrunde gemacht, viel erklärt und erzählt. Reiten tu ich selbstverständlich auch noch. Bin aber mega angespannt (will ja keine Fehler machen), so dass ich am Tag danach tierischen Bauchmuskelkater hatte. Nach gefühlten 5 Stunden hatten wir doch noch ein kleines Reitprogramm absolviert mit etwas Seitengängen im Schritt und Trabeinheiten. Den Galopp haben wir mal weggelassen. Dafür war wir beide viel zu nervös. Am Schluss gab es noch eine "Hausaufgabe": Während dem Ausreiten Seitengänge üben und vor und nach dem Reiten das Pferd auf Durchlässigkeit testen.